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Neu: John Irving – Letzte Nacht in Twisted River

1954: Der 12jährige Danny lebt mit seinem Vater, dem Koch Dominic, in einem Holzfällercamp am Twisted River. Der Fluß, der mitunter tödlich ist, so auch für Dannys Mutter, die vor Jahren genauso dahindriftete wie die tausenden von Baumstämmen. Der beste Freund der Familie ist Ketchum, oft betrunken, ein Einzelgänger und Geschichtenerzähler. Die anderen Figuren im Holzfällerlager stehen ihm in fast nichts nach;  rau und feinfühlig. Das Leben im Camp ist nicht einfach und auf den ersten Seiten erfährt man, was man schon immer über das Fällen und die Drift von Holzstimmen wissen wollte.

Die Geschichte fängt an, als Danny seinem Vater zur Hilfe eilt, als der mit einem Bären kämpft und das Tier mit einer Bratpfanne erschlägt. Nur leider war der Bär Indianer Jane und das Gerangel mit seinem Vater ganz anderer Natur. Darüberhinaus war sie die Geliebte des Dorfpolizisten. Und auf seine Rache kann man sich verlassen. Nun folgt ein Irvingroman epischen Ausmaßes. Nach einer überstürzten Flucht von Vater und Sohn folgen auf den nächsten Seiten fast 50 Jahre Menschenleben; erinnert von Danny, der mittlerweile ein berühmter Schriftsteller ist und der sich mit Irving nicht nur das Alter teilt.

Woher nimmt Irving immer wieder die stimmungsvollen Eindrücke über Land und Leute, diese Vielzahl an Figuren und Geschichten in all ihren Facetten. Obwohl nicht sein bestes Buch –  es ist und bleibt ein Irving von der ersten bis zur letzten Seite.

irving_letzte_nacht_in_twisted_riverJohn Irving
Letzte Nacht in Twisted River
Diogenes 26.90 Euro

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