Carsten Jensen: Wir Ertrunkenen

jensen_wir_ertrunkenen Fast 800 Seiten hat Carsten Jensen seiner dänischen Heimatstadt Marstal gewidmet. Marstal ist ein kleiner Ort auf der kleinen Ostseeinsel Ærø, heute mit etwa 2300 Einwohnern. Doch so klein diese Stadt auch ist, das  sollte nicht darüber hinwegtäuschen, Weiter lesen »

Carla Guelfenbein: Der Rest ist Schweigen

guelfenbein_rest_ist_schweigen“Groß zu werden ist, als stapfte man einen Hügel hoch mit einem riesigen Schild um den Hals, auf dem steht: VERGISS. Manchmal halte ich den Atem an, damit die Zeit stehenbleibt. Ich kann doch Schritte vor und zurück machen, kann von eins bis hundert und dann von hundert runter bis eins zählen, dann begreife ich nicht, wieso die Zeit nicht auch rückwärts gehen kann, bis dahin, als Mama noch gelebt hat.”

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Der weite Weg nach Hause

weite_weg_nach_hause_0 Irgendein osteuropäisches Land. Ein Bus voller Menschen, die ihrer Heimat den Rücken kehren, um im Ausland Geld zu verdienen. Hoffungen, Pläne, Ungewissheit. Alle haben ein Visum, haben einen Sprachkurs gemacht, einiges über die Landessitten gelernt, haben etwas Geld für die ersten Tage, manche sogar Telefonnummer von Landsleuten.
Auch Lev ist dabei, bald 43 Jahre alt. Alles, was ihn in der Heimat halten könnte, ist seine kleine Tochter und seine Mutter. Aber seitdem es die Holzfabrik nicht mehr gibt, hat er nichts mehr zu tun. Arbeit und Geld gibt es nur noch im Ausland, hoffentlich. Weiter lesen »

Chuck Klosterman: Nachteulen

klosterman_nachteulen Über den Titel von Chuck Klostermans Buch “Nachteulen” könnte man sicher eine Weile diskutieren. Ein gängiger Begriff, ja. Aber ist eine “Nachteule” nicht so etwas wie der berühmte “weiße Schimmel”? Oder wurde dieser Begriff bewußt gewählt, um etwas hervorzuheben, also als stilistisches Mittel? Chuck Klosterman wird man nicht fragen können, denn er nannte sein Buch “Downtown Owls”.
Zugegeben: schwer zu übersetzen.

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Kinderzimmerkunst von Caroletta

Kinderzimmerkunst von Caroletta ziert momentan unser Schaufenster. Die in Friedrichshain ansässige Malerin und Illustratorin produziert Kunst, die Kinderaugen erfreuen kann – und sicher nicht nur Kinderaugen …

Ihre großformatigen Bilder sind vorwiegend mit Acrylfarben gemalt – Caroletta verwendet aber auch gern alle möglichen Materialien, um abwechslungsreiche Hintergründe zu gestalten: Blattgold, Notenblätter, ausgediente Buchseiten und anderes.

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Alles neue macht der Mai!

Eine ganze Weile war nun Funkstille auf www.lesen-und-lesen-lassen.de . Warum? Ganz einfach: wir haben unseren gesamten technischen Hintergrund erneuert, wie manche(r) vielleicht schon gesehen hat. Kasse, Bestellsystem, aber auch noch vieles mehr, was man so nicht wahrnimmt.
Wir erhoffen uns damit vor allem eins: noch mehr Zeit für Bücher, noch mehr Zeit für unsere Kunden, weniger Zeit für Verwaltungsdinge!
Viele Grüße, Ihr Team von lesen & lesen lassen

mustertussi an Bord

mustertussi …,  hm. “mustertussi” nannte die Malerin Sabine Hartung vor einigen Jahren ihr Label, hinter dem sich heute eine Manufaktur von Schreibheften verbirgt. Wer diese Hefte aufschlägt, spürt die Leidenschaft für alle Arten von Papier: Transparentpapier, Löschpapier, Verpackungen, Tapeten, geprägt oder glatt, schwarz oder weiss, neu und alt. Weiter lesen »

Frankreich, England … und die Welt

Nach Frankreich entführt das Buch von Anne Weber. Unterhaltsam und auf ganz besondere Weise erzählt die Autorin indirekt ihr eigenes Schicksal: Eine Schriftstellerin und eine aufmüpfige Hauptfigur, die sich nicht für die schwierigen Szenen hergeben will. Märchenhaft und zugleich ganz real trifft die Prinzessin auf den Ritter mit dem Schloss  – irgendwo in Frankreich. Die reine Idylle. Doch unerfüllte Kinderwünsche lassen dieses spezielle Paar schnell zu einer toten Prinzessin und einen toten Ritter werden. Der verwandelte Ritter wird zum Halunken und es folgt: die Abrechnung. Spannend, ironisch, romantisch – und unromantisch zugleich. Weiter lesen »

Wir freuen uns …

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Die Zitty, lesen & lesen lassen und der Leipziger Buchpreis

Die Zitty macht ja nun schon einige Tage fleißig Werbung für “lesen & lesen lassen” – da freut man sich doch! Unangenehm aufgestoßen sein, dürfte sie dagegen wohl Helene Hegemann. Wenngleich die Titelstory doch von ihr handelt – … hm, keine Ahnung: war ein Zitty-Artikel schon einmal derartig von Fußnoten übersät? Klar, ein dezenter Hinweis: Du sollst dich nicht fremden Eigentumes bedienen! Weiter lesen »