Nur noch wenige Tage ist es hin, dann werden die ersten Neuerscheinungen der Frühjahrs-Saison in unseren Buchregalen liegen – fast alles Hardcover. Damit den noch abwartenden Lesern nicht das Futter ausgeht, veröffentlichen die Verlage jetzt aber auch viele Taschenbücher: die Hardcover der vor- oder vorvorletzen Saison. Über drei von ihnen freuen wir uns besonders:
Januar. Neue Taschenbücher
Roman-Tipps von Ulla
Piraten sind immer für Überraschungen gut, das gilt auch für den Piratenverlag in Schweden, der sich dort mit unkonventionellen Ideen im Wettbewerb behauptet – und hier für einen Bestseller sorgte. Den man unbedingt lesen sollte, so unsere Kollegin Ulla:
Krimi-Tipps von Franziska
Stephen King kann auch anders, hat er mit Brennen muss Salem gezeigt. Wer es blutrünstig mag, sollte Max Bentow lesen. Doch woher nimmt Don Winslow immer wieder die Inspiration für seine Kriminalromane, das fragte sich unsere Krimi-Spezialistin Franziska bei der Lektüre dessen mittlerweile 13. Buches:
Advents-Tipps von Mischa
Der Roman In Zeiten des abnehmenden Lichts erhielt von einer Zeit-Rezensentin das Prädikat “DDR-Buddenbrooks”. Ein großes Lob, natürlich, doch ist “ein Buddenbrook” auch ein Buch, das man sich gern einmal für wenn ich mal viel Zeit habe aufhebt. Das muss man nicht, findet Mischa, Chef von lesen und lesen lassen:
Advent, Advent …
… heißt es bald wieder. Aber sind wir doch mal ehrlich: ein kleines bisschen war uns doch allen schon vorweihnachtlich zumute, oder? Und warum auch nicht – in knapp zwei Wochen ist immerhin erster Advent. Zeit mal einen Gang runterzuschalten … versuchen kann man es ja. Einige Tipps für gemeinsame Stunden ganz “in Familie”.
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Ein Fisch – Ein Buch …
Vermutlich kennen fast alle Schriftsteller diese Thema: Schreibkrisen. So auch Monique Champagne, die – seitdem sie von ihrer großen Liebe verlassen wurde – im Schreiben keinerlei Sinn mehr findet. Doch plötzlich wird sie von etwas anderem völlig eingefangen …
Lesung mit Johanna Merhof
Buchtipp: Das Buch Gabriel
Schluss mit lustig! – diesen Entschluss fasst Gabriel Brockwell, als er eines morgens in einer Entzugsklinik aufwacht. In ganz auf Survival of the Fittest ausgerichteten Zeiten nicht der Allerfitteste, so sein Fazit. Wen wundert’s, dass er sich umzubringen entschließt. Ein Zeugnis der Verzweiflung? Nein, Gabriel geht erhobenen Hauptes von dieser Welt, denn sie verdient es nicht, auf ihr anwesend zu sein:
Was, wenn es nur so aussieht, …
… als wäre ich da? Diese und andere – nur auf den ersten Blick – merkwürdige Fragen stellen Oscar Brenifier und Jacques Després in ihrem gleichnamigen Buch. Eines und Vieles, Freiheit und Notwendigkeit, Körper und Geist und neun weitere Begriffspaare stellen sie gegenüber. Gegensätze, finden sie, sind wichtig, denn Wie soll man das Unendliche ohne das Endliche verstehen? Wie das Sein ohne den Schein?
Die Sommerferien
… sind leider schon wieder um. Doch sollte das nicht allzu schlimm sein, denn die neuen Bücher der zweiten Jahreshälfte stehen bereits vor der Tür. Einige davon haben bereits den Weg in die Friedrichshainer Einkaufstüten gefunden, wie Wenn wir Tiere wären von Wilhelm Genazino, Per Pettersons Ist schon in Ordnung und das Buch mit dem umständlichen Titel Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte von Rafik Schami.

Heartcore