Archiv für Dezember 2009


Die Wiederkehr des Brenners

21. Dezember 2009 - 17:22 Uhr
Der Brenner und der liebe Gott

Eigentlich soll der Brenner auf das Kind vom Baulöwen und seiner Frau, der Frau Doktor, aufpassen und es ein wenig in der Gegend rumfahren. Aber dann klaut ihm doch jemand einfach die Zweijährige aus dem Auto. Aber er wäre ja nicht der Brenner, wenn er nicht ein paar Nachforschungen auf eigene Faust anstellen würde, schon wegen seines schlechten Gewissens. Weiterlesen »

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Geschichten, Legenden und Märchen

20. Dezember 2009 - 19:46 Uhr
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Wohl nicht umsonst heißt eine der beiden Hauptfiguren in Jorge Bucays Buch Demian. Demian findet das Leben mitunter ganz schön kompliziert. Er ist aber auch neugierig genug, von anderen Antworten auf seine vielen Fragen anzunehmen. Vor allem von Jorge, einem Psychotherapeuten. – Das ist der Rahmen für all die Geschichten, die Jorge oder Jorge Bucay in seinem Buch erzählt. Geschichten aus der Antike, sephardische Legenden, Märchen aus aller Welt und viel viel mehr. Weiterlesen »

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Berlin – Ein Sommermärchen

20. Dezember 2009 - 14:39 Uhr
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Berlin-Kreuzberg, irgendwann im August. Thomas und Senta, beide um die vierzig, hatten einen nicht besonders guten Tag. Und dann, abends in einer Kneipe – begegnen sie sich. Sie finden sich nett und es wird sogar mehr daraus, es fühlt sich nicht schlecht an. Beide sind schon seit einiger Zeit allein durchs Leben gegangen. Nun haben sie Schwierigkeiten mit diesem Gefühl, beide haben bereits Verletzungen erlebt und die erste große Liebe ist auch schon etwas her … Weiterlesen »

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Ihr kriegt mich nicht!

17. Dezember 2009 - 12:25 Uhr
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Mik steht auf einem Busbahnhof irgendwo ganz weit im Norden von Schweden und es ist kalt – verdammt kalt. Gestern hat ihn das Stockholmer Jugendamt den Zwölfjährigen in einen Überlandbus gesetzt, weil es zu Hause nicht mehr weiter ging. Der Vater mit einem Alkoholproblem, die Mutter weiß der Himmel wo, nur sein älterer Bruder hat ihn mit Essen versorgt und die wichtigsten Rechnungen bezahlt. Doch der sitzt nun ein. Weiterlesen »

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Banana Yoshimoto – Federkleid

16. Dezember 2009 - 10:53 Uhr
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Hotaru wird von ihrem Geliebten verlassen. Sie hat im acht Jahre ihres Lebens geschenkt und stellt nun fest, dass sie nichts hat. Noch nicht einmal ein eigenes Leben. Völlig verzweifelt, beschließt sie in ihr Heimatdorf zurückzukehren, in den Ort durch den sich träge der Fluß schlängelt und die kleinen Dinge am Wegesrand, die großen Dingen des Lebens erkennen lassen. Dort läßt sie sich von ihrer Großmutter trösten und schließt Freundschaft mit einem Mann, der eine Nudelsuppenküche betreibt. Begegnungen vermischen sich mit Erinnerungen, Erinnerungen werden zu Wahrheiten und die Wahrheit fürht zur Erkenntnis. Aus all dem zieht Hotaru die Kraft, die sie braucht, um weiter zu gehen.  Ein wunderschön poetisches Buch.

federkleid_thumbBanana Yoshimoto
Federkleid
Diogenes 7.90 Euro

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15. Dezember – unsere Empfehlung

15. Dezember 2009 - 14:02 Uhr
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Zusammen sind wir niemals gaga. – Mit diesem Argument gelingt es Klara die Pflegeheim-Schwestern zu überzeugen, gemeinsam mit “Alzheimer” einen Parkspaziergang machen zu dürfen, und zwar ohne Begleitung. “Alzheimer” wohnt auch in dem Heim für Demenzkranke und er ist – manchmal natürlich etwas vergesslich – aber sonst noch ein richtig feiner Mann. Im Park hat Klara auch einmal ein Mädchen kennen gelernt, ganz jung, hochschwanger und mit roten Haaren – oder waren es grüne? Weiterlesen »

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14. Dezember – unsere Empfehlung

14. Dezember 2009 - 12:23 Uhr
Unsere Advents-Empfehlung vom 14. Dezember 2009

Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger und seine Aufgabe ist es, das Gericht für den Angeklagten einzunehmen. In seinen Geschichten berichtet er von Fällen aus seiner Berufspraxis. Und so ist es oft eine ungewöhnliche Perspektive, aus der er erzählt. Es sind Geschichten von Tätern und oft auch Geschichten von Menschen, die zu Tätern wurden. Daraus ergeben sich spannende Fragen. Weiterlesen »

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13. Dezember – unsere Empfehlung

13. Dezember 2009 - 16:18 Uhr
Unsere Advents-Empfehlung vom 13. Dezember 2009

Sehr drastisch schildert Junot Díaz die Lebensgeschichte des Oscar Wao und seiner Familie in in der Dominikanischen Republik  und den Vereinigten Staaten. Oscar und seine Schwester Lola leben eigentlich in New Jersey, aber ihre lateinamerikanischen Wurzeln lassen die beiden einfach nicht los – … und nicht im Stich.
Von den sich teilweise über zwei Seiten erstreckenden Fußnoten darf sich der Leser nicht abschrecken lassen, sie ergänzen in sehr eigener Art die Handlung der Geschichte …
Für sein Buch über die Geschichte mehrere Familiengenerationen hat Junot Díaz den Pulitzer-Prize 2008 erhalten. Weiterlesen »

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12. Dezember – unsere Empfehlung

13. Dezember 2009 - 12:57 Uhr
Unsere Advents-Empfehlung vom 12. Dezember 2009

Mittlerer Westen, North Dakota. Ausgangspunkt dieses Romans ist der Mord an einer weißen Farmerfamilie und dem sich anschließenden Lynchmord an drei jungen Männern indianischer Abstammung. Diese Ereignisse sind es, die die Geschichte einer ganzen Gegend zusammen halten. Einer sterbenden Gegend, in der Farmen aufgegeben werden, Familien aussterben und sich ehemals prosperierende Städte in Geisterstädte verwandeln. Weiterlesen »

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11. Dezember – unsere Empfehlung

11. Dezember 2009 - 09:26 Uhr
Unsere Advents-Empfehlung vom 11. Dezember 2009

Julius Winesome ist ein Außenseiter, ein von Büchern und Shakespeareworten besessener Einsiedler, der mit seinem besten Freund, dem Hund Hobbes, in einer Blockhütte mitten in den Wäldern von Maine lebt. Er ist nicht schräg oder unfreundlich, weder kauzig noch mürrisch. Er lebt dort schon sein ganzes Leben und hat zu Menschen einfach keinen Draht. Hobbes ist sein treuer Begleiter und mehr als ihn und seine Bücher braucht er nicht. Bis zu dem Tag, an dem Hobbes auf sein Rufen nicht antwortet, nicht zu ihm gelaufen kommt. Aus nächster Nähe erschossen liegt er im Blumenbeet vor der Hütte. Weiterlesen »

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