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Wenn Literatur verbindet. Frankfurter Buchmesse 2018

Das größte deutsche Buch-Event liegt hinter uns. Ein Ereignis, auf das die deutschen Verlage oft ein ganzes Jahr hinarbeiten. Ein Ereignis aber auch, dass mit seinem Länderschwerpunkt häufig auch eher im Abseits stehende Literatur-Regionen ins Blickfeld rückt. 

Das ist keine Floskel, wie am diesjährigen Schwerpunkt-Land Georgien gut beobachtet werden konnte. Was für eine Vielfalt an georgischer Literatur in deutscher Übersetzung, staunten Kunden sicher nicht nur in unserer Buchhandlung. Doch die kommt nicht von ungefähr. Bereits 2012 peilte der georgische Kulturminister – ein Lyriker – das Ziel an, 2015 Gastland der Buchmesse zu werden. Doch erst 2016 fiel die erhoffte Entscheidung und seitdem wurde die Förderung von Übersetzungen ins Deutsche noch intensiviert, so wie es auch eine vertragliche Vereinbarung mit jedem Gastland vorsieht. 

2014 erschien das Buch „Das Achte Leben„von Nino Haratischwili, das im wörtlichen Sinne als Türöffner nach Georgien gilt, welches ja seit einigen Jahren auch als Reiseland im Trend ist. 2015 machte bei uns „Adibas“ von Zaza Burchladze Furore –  und in diesem Jahr nun der Überraschungserfolg „Das Birnenfeld“ von Nana Ekvtimishvili. Diese und viele andere Bücher gibt es bei uns weiter zu entdecken – auch noch nach der eben zu Ende gegangenen Buchmesse.

Monique und Ronja waren auf der Buchmesse unterwegs. Hier einige Impressionen: