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	<title>lesen und lesen lassen &#187; Neue Bücher</title>
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	<description>Eine kleine feine Buchhandlung in Berlin-Friedrichshain</description>
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		<title>Frankreich, England &#8230; und die Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 17:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Frankreich entführt das Buch von Anne Weber. Unterhaltsam  und auf ganz besondere Weise erzählt die Autorin indirekt ihr eigenes Schicksal: Eine Schriftstellerin und eine aufmüpfige Hauptfigur, die sich nicht für die schwierigen Szenen hergeben will. Märchenhaft und zugleich ganz real trifft die Prinzessin auf den Ritter mit dem Schloss  &#8211; irgendwo in Frankreich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1478" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="luft_und_liebe" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/luft_und_liebe-182x300.jpg" alt="" width="127" height="210" />Nach Frankreich entführt das Buch von Anne Weber. Unterhaltsam  und auf ganz besondere Weise erzählt die Autorin indirekt ihr eigenes Schicksal: Eine Schriftstellerin und eine aufmüpfige Hauptfigur, die sich nicht für die schwierigen Szenen hergeben will. Märchenhaft und zugleich ganz real trifft die Prinzessin auf den Ritter mit dem Schloss  &#8211; irgendwo in Frankreich. Die reine Idylle. Doch unerfüllte Kinderwünsche lassen dieses spezielle Paar schnell zu einer toten Prinzessin und einen toten Ritter werden. Der verwandelte Ritter wird zum Halunken und es folgt: die Abrechnung. Spannend, ironisch, romantisch &#8211; und unromantisch zugleich.<span id="more-1472"></span></p>
<p style="text-align: left;"><em>Anne Weber: <strong>Luft und Liebe</strong>.  S. Fischer 17.90 Euro</em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1479" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="charlie_summers" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/charlie_summers-190x300.jpg" alt="" width="133" height="210" />In den &#8220;höheren Kreisen&#8221; verkehrt auch Eck. Auf Partys, bei Angelausflügen und bei Wochenendtrips nach Europa führt er einem Hedgefonds neue Kunden zu und verdient dabei gut &#8211; doch ist das alles? Der angejahrte Charlie Summers hat dagegen das x-te Mal eine kleine Firma aufgemacht und beginnt gerade neu mit falschem Hundefutter zu handeln.<br />
Zwei Geschichten vom Geld-Verdienen und vom Geld-Verlieren. Denn als Charlie wieder einmal alle Felle wegschwimmen, beginnt die Krise in Ecks Hedgefonds zu pusten &#8230; Ein kurzweilig-spannendes Buch &#8211; mit einem <strong>echten </strong>Showdown!</p>
<p style="text-align: left;"><em>Paul Torday: <strong>Charlie Summers</strong>. Berlin Verlag 22.00 Euro</em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1480" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="welt_wie_wir_sie_kannten" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/welt_wie_wir_sie_kannten-203x300.jpg" alt="" width="130" height="192" />Auf dem Mond ist ein Asteroid eingeschlagen, nun ist er aus seiner Umlaufbahn geraten und auf der Erde häufen sich die Naturkatastrophen: Tsunamis, extreme Wetterbedingungen, Vulkanausbrüche und mehr. Die Infra- und Kommunikationsstruktur ist zusammen gebrochen.  All das verfolgt die 15jährige Miranda, die mit ihrer Mutter und ihren beiden Brüdern in Pennsylvania lebt. In ihrem Tagebuch hält sie fest, vor welche Herausforderungen jeder Tag die Familie stellt. Kleinigkeiten werden plötzlich wichtig und andere Dinge: wie, dass man zusammen gehört.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Susan B. Pfeffer: <strong>Die Welt, wie wir sie kannten</strong>. Carlsen 17.90 Euro</em></p>
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		<title>Was Friedrichshain liest</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Was F'hain liest]]></category>

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		<description><![CDATA[Woche für Woche übermitteln wir unsere meistverkauften Bücher an RadioEins, damit dort die radioeins &#8211; Bücherliste erstellt werden kann. Eine Bücherliste jenseits der großen Bestsellerlisten, zusammengestellt von knapp fünfzehn Berlin-Brandenburger Buchhandlungen.
Was bei uns in der letzten Woche über den Ladentisch ging, waren natürlich die Neuerscheinungen des Frühjahrs, zahlenmäßig am stärksten waren dabei  die brandneuen Taschenbücher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Woche für Woche übermitteln wir unsere meistverkauften Bücher an RadioEins, damit dort die <strong><a href="http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_tag/schoener_lesen/die_radioeins_buecherliste_2.html" target="_blank"><strong>radioeins &#8211; Bücherliste</strong></a></strong> erstellt werden kann. Eine Bücherliste jenseits der großen Bestsellerlisten, zusammengestellt von knapp fünfzehn Berlin-Brandenburger Buchhandlungen.</p>
<p>Was bei uns in der letzten Woche über den Ladentisch ging, waren natürlich die Neuerscheinungen des Frühjahrs, zahlenmäßig am stärksten waren dabei  die brandneuen Taschenbücher vertreten:<span id="more-1396"></span></p>
<p>Platz 1 &#8211; Iris Hanika: <strong>Treffen sich zwei </strong>(btb)<br />
Platz 2 &#8211; Torsten Schulz: <strong>Boxhagener Platz </strong>(Ullstein-Taschenbuch)<br />
Platz 3 &#8211; Hiromi Kawakami: <strong>Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß </strong>(dtv)<br />
Platz 4 &#8211; Martin Suter: <strong>Der Koch </strong>(Diogenes)<br />
Platz 5 &#8211; Anna K. Hahn: <strong>Kürzere Tage </strong> (Suhrkamp)<br />
Platz 6 &#8211; T.C. Boyle: <strong>Das wilde Kind </strong>(Hanser)<br />
Platz 7 &#8211; Nicolas Drayson:<strong> Kleine Vogelkunde Ostafrikas </strong>(Rowohlt Taschenbuch)<br />
Platz 8	- Benjamin von Stuckrad-Barre: <strong>Auch Deutsche unter den Opfern </strong>(Kiepenheuer &amp; Witsch)<br />
Platz 9	- Cory Doctorow: <strong>Little Brother </strong> (Rowohlt Taschenbuch)<br />
Platz 10 &#8211; T.C. Boyle: <strong>Zähne und Klauen </strong> (dtv)</p>
<p>Welche Gesamtliste sich aus allen Buchhandlungen ergibt, erfahren Sie immer Montags 18.20 Uhr auf RadioEins.</p>
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		<title>Lesung mit Kristof Magnusson</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[
Meike: Meike hat keine Lust mehr, sich für Klimazonen eines Weinkühlschrankes interessieren zu müssen, besonderen Wert auf Produkte &#8220;aus der Region&#8221; zu legen und natürlich nur mit Himalaya-Salz zu salzen. Sie findet, ihre Freunde sind anders geworden, anders als früher. Über Nacht verschwindet sie einfach, weg von ihnen und weg von ihrem Freund, der nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/magnusson/magnusson_das-war-ich-nicht_buch.jpg" title="" class="shutterset_singlepic148" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/148__256x192_magnusson_das-war-ich-nicht_buch.jpg" alt="Kristof Magnusson: Das war ich nicht" title="Kristof Magnusson: Das war ich nicht" />
</a>
 
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/magnusson/magnusson_kristof.jpg" title="© 2009 Thomas Dashuber / Agentur Focus." class="shutterset_singlepic150" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/150__192x144_magnusson_kristof.jpg" alt="© 2009 Thomas Dashuber / Agentur Focus." title="© 2009 Thomas Dashuber / Agentur Focus." />
</a>

<p><strong>Meike:</strong> Meike hat keine Lust mehr, sich für Klimazonen eines Weinkühlschrankes interessieren zu müssen, besonderen Wert auf Produkte &#8220;aus der Region&#8221; zu legen und natürlich nur mit Himalaya-Salz zu salzen. Sie findet, ihre Freunde sind anders geworden, anders als früher. Über Nacht verschwindet sie einfach, weg von ihnen und weg von ihrem Freund, der nur noch einfarbige Bilder malt. Sie zieht hinter den Deich, hat sich dort ein Haus gekauft, eigentlich eine Bruchbude, die sie von ihrem nächsten großen Auftrag, der nächsten Übersetzung, bezahlen wird.<span id="more-1370"></span><strong></strong></p>
<p><strong>Henry:</strong> Henry ist ein erfolgreicher Schriftsteller, aber er hat sich in die Baupläne des World-Trade-Centers verrannt. Was an seinem leichtfertig als Jahrhundertroman angekündigten neuen Buch jahrhundertmäßig werden soll, davon hat er seit Monaten nicht die leiseste Ahnung. Eben ist er von seiner eigenen Geburtstagsparty geflüchtet, hat sich in einem Hotelzimmer versteckt. Wenn man gerade sechzig geworden ist, kann man da auch einfach aufhören &#8211; oder muss man immer weiterschreiben?<br />
<strong>Jasper:</strong> Jasper sitzt in der Business-Class und fliegt zurück von London nach Chicago. Er hat es geschafft. Er hat die Equinox-Schulung hinter sich und beherrscht nun das Order-Management-System bei Rutherford &amp; Gold. Das Backoffice ist Vergangenheit und er sitzt nun im Händlersaal.</p>
<p>Was Meike und Henry miteinander zu tun haben, das kann man vielleicht erahnen. Doch welche Funktion hat Jasper? Meike und Henry haben genug Probleme, Jasper macht dagegen gerade einen Karrieresprung. Doch am Ende ist es an ihm, die Flucht zu ergreifen &#8211; und zu rufen: Das war ich nicht!<br />
Kristof Magnusson erzählt abwechselnd aus allen drei Perspektiven eine spannende Geschichte um Ziele, Träume, Liebe, Beruf, Geldverdienen, Mißerfolg und Erfolg.  So flott, wie die einzelnen Abschnitte erzählt sind, braucht die Story auch nicht lange, um in Fahrt zu kommen. Der Plot ist spannend und voller Überraschungen und Humor. Ein Buch, dass man öfters mal beiseite legt &#8211; damit es nicht so schnell zu Ende ist!</p>
<p>Am 30.03.2010 um 20.00 Uhr liest Kristof Magnusson bei uns in der Buchhandlung.<br />
Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung erbeten.</p>
<p>Die Autorenhomepage: <a href="http://www.kristofmagnusson.de" target=new>www.kristofmagnusson.de</a></p>

<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/magnusson/magnusson_das-war-ich-nicht_buch.jpg" title="" class="shutterset_singlepic148" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/148__96x72_magnusson_das-war-ich-nicht_buch.jpg" alt="Kristof Magnusson: Das war ich nicht" title="Kristof Magnusson: Das war ich nicht" />
</a>

<p>Kristof Magnusson<br />
Das war ich nicht<br />
Verlag Antje Kunstmann 19.90 Euro</p>
<p><a href="http://www.umbreitwebshop.de/vollanzeige?caller=239530&amp;titel_id=9783888975820" target=new>im Laden abholen / vorbestellen</a></p>
<p><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/8RKurcUN8dw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8RKurcUN8dw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Victor von Aveyron &#8211; das wilde Kind</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 12:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist das Kind ein &#8220;unbeschriebenes Blatt&#8221;, das sich mit dem füllt, was es umgibt? Bewirkt die Gesellschaft, dass aus einem tierischen ein menschliches Wesen wird? Diese und ähnliche philosophische Fragen fanden plötzlich neuen Nährboden, als 1797 in Südfrankreich ein völlig verwildertes Kind aufgefunden wurde. &#8220;Verwildert&#8221; im wörtlichen Sinne: unfähig zu sprechen, mit Menschen zu kommunizieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/das_wilde_kind/das_wilde_kind.jpg" title="" class="shutterset_singlepic144" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/144__240x180_das_wilde_kind.jpg" alt="das_wilde_kind" title="das_wilde_kind" />
</a>

<p>Ist das Kind ein &#8220;unbeschriebenes Blatt&#8221;, das sich mit dem füllt, was es umgibt? Bewirkt die Gesellschaft, dass aus einem tierischen ein menschliches Wesen wird? Diese und ähnliche philosophische Fragen fanden plötzlich neuen Nährboden, als 1797 in Südfrankreich ein völlig verwildertes Kind aufgefunden wurde. &#8220;Verwildert&#8221; im wörtlichen Sinne: unfähig zu sprechen, mit Menschen zu kommunizieren, jede sich bietende Gelegenheit zur Flucht nutzend. <span id="more-1313"></span></p>
<p>T.C. Boyle erzählt in seiner Kurzgeschichte &#8220;Das wilde Kind&#8221; den historisch verbürgten Fall des Victor von Aveyron. Victor, so der Name, den er später erhielt, wurde zunächst in einer Pariser Anstalt für Taubstumme untergebracht, um ihm das Sprechen beizubringen. Als er von Experten irgendwann als hoffnungsloser Fall abgetan wird, widmet sich ihm jedoch ein junger Arzt, der ihm mit unendlicher Geduld die elementarsten Fähigkeiten beizubringen versucht.<br />
Boyle sagt, ihn hätten schon immer Geschichten fasziniert, die vom animalischen Wesen des Menschen handelten. Wer denkt da nicht sofort auch an den Kurzgeschichtenband &#8220;Zähne und Klauen&#8221;, in dem es um Menschen geht, die &#8220;auf Augenhöhe&#8221; mit Hunden leben oder um &#8220;Wolfskinder&#8221;, die man aus einer Höhle im indischen Dschungel ausgrub. Dass ihn dieses Thema tatsächlich bewegt, merkt man auch dem neuen Bändchen an: spannend bis zur letzten Seite. Ein echter T.C. Boyle.</p>
<p>Passend, zusammen mit dem neuen Hardcover &#8220;Das wilde Kind&#8221;, erscheint nun &#8220;Zähne und Klauen&#8221; im Taschenbuch. Während &#8220;Wild Child&#8221; in der englischsprachigen Varianten  nur die Titelgeschichte eines ganzen Short-Story-Sammelbandes ist, erscheinen auf dem deutschsprachigen Markt die übrigen Geschichten getrennt leider erst zu einem späteren Termin.</p>
<p>
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/das_wilde_kind/das_wilde_kind.jpg" title="" class="shutterset_singlepic144" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/144__80x60_das_wilde_kind.jpg" alt="das_wilde_kind" title="das_wilde_kind" />
</a>
T.C. Boyle<br />
<strong>Das wilde Kind. Erzählung</strong><br />
Hanser 12.90 Euro (gebunden)</p>
<p>
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/das_wilde_kind/zaehne_und_klauen.jpg" title="" class="shutterset_singlepic146" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/146__80x60_zaehne_und_klauen.jpg" alt="zaehne_und_klauen" title="zaehne_und_klauen" />
</a>
T.C. Boyle<br />
<strong>Zähne und Klauen. Short-Stories</strong><br />
dtv 8.95 Euro (Taschenbuch)</p>
<p>
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/das_wilde_kind/white_child.jpg" title="" class="shutterset_singlepic145" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/145__80x60_white_child.jpg" alt="white_child" title="white_child" />
</a>
T.C. Boyle<br />
<strong>Wild Child and other Stories</strong><br />
Bloomsbury 14.95 Euro (Taschenbuch)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bücherherbst &#8211; Erntezeit</title>
		<link>http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/index.php/2008/08/beitrag/2009/10/bucherherbst-erntezeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 19:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/?p=518</guid>
		<description><![CDATA[Herbstzeit &#8211; Erntezeit. Auch bei den Autoren. Viele halten mit ihren fertig gebundenen Büchern nun die Früchte monatelanger Arbeit in den Händen. Drei besonders schöne Bücher möchten wir hier vorstellen:

Ein Wälzer möchte man sagen, ist das Buch von Reif Larsen Die Karte meiner Träume.  Man muss es schon in beiden Hände nehmen. Man schlägt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/sonstiges/zeit_der_ernte.jpg" title="" class="shutterset_singlepic6" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/6__160x120_zeit_der_ernte.jpg" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA         " title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA         " />
</a>
Herbstzeit &#8211; Erntezeit. Auch bei den Autoren. Viele halten mit ihren fertig gebundenen Büchern nun die Früchte monatelanger Arbeit in den Händen. Drei besonders schöne Bücher möchten wir hier vorstellen:</p>
<p><span id="more-518"></span></p>
<p>
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/einzeltitel/larsen_karte_meiner_traume.jpg" title="" class="shutterset_singlepic8" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/8__160x120_larsen_karte_meiner_traume.jpg" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA         " title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA         " />
</a>
Ein Wälzer möchte man sagen, ist das Buch von Reif Larsen <em><strong>Die Karte meiner Träume</strong></em>.  Man muss es schon in beiden Hände nehmen. Man schlägt es auf, und dann sieht es innen wie ein großes Notizbuch aus: natürlich Text, aber auch Unmengen von Zeichnungen, Notizen, Randbemerkungen.<br />
T.S. Spivet lebt mit seiner Familie auf einer abegelegenen Farm in Montana, USA. Der 12jährige hat es nicht leicht mit seiner Familie. Seine Mutter, eine Biologin, arbeitet abgeschottet in ihrem Arbeitszimmer, seit 20 Jahren auf der Jagd nach einem Käfer, den es nicht gibt. Sein Vater ist ein wortkarger Farmer, lebt noch in der guten alten Cowboyzeit. Und seine große Schwester hält ihn für einen Chaoten und verbringt ganze Tage in ihrem Girl-Pop-Kokon.<br />
T.S. ist nicht für die alltäglichen Dinge gemacht. Bei der Arbeit auf der Farm ist er nicht wirklich eine Hilfe, aber er protokolliert sie detailliert, zeichnet Diagramme, Skizzen und Schaubilder von Verrichtungen wie Maisputzen, vom Whiskykonsum seines Vaters aber auch schematische Darstellungen vom Sozialverhalten der Hummeln. Incognito reicht er Beiträge bei wissenschaftlichen Journalen ein und als er dafür einen renommierten Preis erhält, sieht er die Chance, Zugang zu der Welt zu finden, in die er wirklich gehört. Die Jury ahnt nicht, dass er erst 12 Jahre alt ist und so macht sich T.S. heimlich auf nach Washington.</p>
<p><em>
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/einzeltitel/gerlof_alle_zeit.jpg" title="" class="shutterset_singlepic7" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/7__160x120_gerlof_alle_zeit.jpg" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA         " title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA         " />
</a>
Zusammen sind wir niemals gaga.</em> &#8211; Mit diesem Argument gelingt es Klara in <em><strong>Alle Zeit </strong></em>die Schwestern zu überzeugen, gemeinsam mit &#8220;Alzheimer&#8221; einen Parkspaziergang machen zu dürfen, und zwar <em>ohne </em>Begleitung. &#8220;Alzheimer&#8221; wohnt auch in dem Heim für Demenzkranke und er ist &#8211; manchmal natürlich etwas vergesslich &#8211; aber sonst noch ein richtig feiner Mann. Im Park hat Klara auch einmal ein Mädchen kennen gelernt, ganz jung, hochschwanger und mit roten Haaren &#8211; oder waren es grüne?<br />
Man ahnt sofort, dass beide etwas miteinander zu tun haben &#8211; Juli sucht wenigstens ein kleines Restchen Familie und Klara meint, dass es da doch noch irgend jemanden geben müsste. Es ist eine Familiengeschichte, die beide verbindet. Es ist die Geschichte einer späten Liebe. Und es ist ein Plädoyer gegen Entmündigung.</p>
<p>
<a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/einzeltitel/schalansky_atlas.jpg" title="" class="shutterset_singlepic9" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/gallery/cache/9__160x120_schalansky_atlas.jpg" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA         " title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA         " />
</a>
Wie <em>Die Karten meiner Träume</em> ist der <em><strong>Atlas der abgelegenen Inseln</strong></em> ein typografischer Leckerbissen. <em>50 Inseln, auf denen ich nie war und nie sein werde,</em> hat Judith Schalansky den Untertitel genannt. So wie Gauß ja gemeint haben soll, man brauche nicht auf Berge zu klettern und sich durch den Dschungel zu quälen, um ins Innere der Welt zu sehen, machte sie in Bibliotheken und Büchern ihre Entdeckungen zwischen Arktis und Südsee.  Der Atlas enthält zu jeder Insel eine Karte und eine kleine Inselgeschichte in Prosa.</p>
<p><a href="http://www.atlas-der-abgelegenen-inseln.de" target="_blank">www.atlas-der-abgelegenen-inseln.de</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/70153157@N00/" target="_blank">Fotos von der Atlas-Recherche auf Flickr</a></p>
<p><strong>Die Bücher:</strong></p>
<p>Reif Larsen: <strong>Die Karte meiner Träume</strong>. Fischer-Verlag 2009, 22.95 Euro</p>
<p>Katrin Gerlof:<strong> Alle Zeit</strong>. Aufbau-Verlag 2009, 18.95 Euro</p>
<p>Judith Schalansky: <strong>Atlas der abgelegenen Inseln</strong>. mare 2009, 34.00 Euro</p>
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		<title>Schokolade, Schokolade</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubslektüre]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen ist Birgit Vanderbekes Roman Die sonderbare Karriere der Frau Choi im Taschenbuch erschienen. Eine kleine, feine Roman-Erzählung über das südfranzösische Örtchen M**. M** befindet sich vierzig Kilometer von der nächsten Autobahn und ist &#8220;einer Überdosis Natur ausgeliefert&#8221;.
 Toll &#8211; nur dass man von Natur allein nicht leben kann und dass man in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-255" title="vanderbeke_choi" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/2009/06/vanderbeke_choi.jpg" alt="vanderbeke_choi" width="115" height="178" />Vor einigen Tagen ist Birgit Vanderbekes Roman <strong>Die sonderbare Karriere der Frau Choi</strong> im Taschenbuch erschienen. Eine kleine, feine Roman-Erzählung über das südfranzösische Örtchen M**. M** befindet sich vierzig Kilometer von der nächsten Autobahn und ist &#8220;einer Überdosis Natur ausgeliefert&#8221;.<br />
<span id="more-253"></span> Toll &#8211; nur dass man von Natur allein nicht leben kann und dass man in Südfrankreich auch anderswo solche Überdosen nehmen kann. Der Bürgermeister allerdings &#8211; der alle paar Jahre mittels Wahlbetrug wiedergewählt wird &#8211; sieht einen Lichtstreif am Horizont: das Ministerium plant, direkt hinterm Ort eine Militärbasis zu errichten und eine vierspurige Straße und und und &#8230; . Die Bewohnerschaft ist zwar nicht sonderlich begeistert, hat sich jedoch bereits ihrem Schicksal ergeben. Doch dann tritt eine Koreanerin auf den Plan und eröffnet in der alten Seidenspinnerei ein Restaurant &#8230;</p>
<p>Dem Buch wurde bereits der &#8216;Chocolat&#8217;-Stempel aufgedrückt &#8211; sicher nicht ganz zu unrecht. Ein tyrannisches Stadtoberhaupt, eine liebenswerte Bewohnerschaft, südfranzösische Lebensart, die Zugezogene (mit Kind) &#8230; .</p>
<p>Den Diogenes-Verlag scheint etwas &#8216;Chocolat-Flair&#8217; auch nicht zu stören. In der letzten Verlagsvorschau wurde Martin Walkers Krimi <strong>Bruno &#8211; Chef de police </strong>mehrseitig angekündigt &#8211; und das sah dann so aus:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-258" title="walker_bruno" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/2009/06/walker_bruno.jpg" alt="walker_bruno" width="479" height="250" /><br />
.<br />
Chocolat-geübten BuchhändlerInnen kommen diese Häuser natürlich irgendwie <span style="text-decoration: line-through;">spanisch</span> bekannt vor &#8230;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-269" title="chocolat" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/2009/06/chocolat.jpg" alt="chocolat" width="478" height="268" /></p>
<p>.<br />
Nun ja, die Verlagsvorschauen werden bekanntlich mit heißester Nadel gestrickt. Da bleibt für die Bildrecherche wohl nicht immer genug Zeit.</p>
<p>Zur Story: Bruno, gut aussehend (!), alleinstehend (!), ist <span style="text-decoration: line-through;">Polizeichef</span> Ortspolizist in Saint-Denis, Perigord. Er hat sich gerade ein kleines Ausbau-Haus gekauft, mag gutes Essen und auf dem Wochenmarkt gibt es niemanden, der nicht gern ein Pläuschen mit ihm hält. Es ginge beschaulich zu im Ort, wenn nicht die EU-Kommissare ab und an ihre Spione schickten um <em>grand-maire</em> Colette beim Verkauf ihrer nicht EU-gerecht durch-den-Stall-gerollten Käsespezialitäten zu ertappen. Doch Gott sei Dank gibt es noch die alten Résistance-Veteranen, die es mit der &#8220;EU-Gestapo&#8221; aufnehmen.<br />
Mit der Idylle ist es jedoch vorbei, als ein alter Algerien-Einwanderer brutal ermordet wird. Alles deutet auf eine rechtsextreme Tat hin, doch warum wurde aus dem Haus des Opfers ein Wandfoto entwendet, das ihn als Mitglied einer Fußballmanschaft zeigt? Kommissar Bruno ermittelt.<br />
Insgesamt ein richtig schöner Urlaubs-Krimi bei dem man  &#8220;den Duft von Trüffeln, Wein und Käse atmen&#8221; (WDR) kann. Nebenbei erfährt man einiges über die französische Nachkriegsgeschichte, über die Situation der nordafrikanischen und die gegenwärtige Rolle der englischen Immigranten in der französischen Provinz.<br />
Aber ob das Ende à la &#8220;c&#8217;est la vie&#8221; politisch so ganz korrekt ist?<br />
Selber lesen!</p>
<p>Birgit Vanderbeke: <strong>Die sonderbare Karriere der Frau Choi</strong>. Fischer Taschenbuch Verlag 8.95 Euro</p>
<p>Martin Walker: <strong>Bruno &#8211; Chef de police</strong>. Diogenes 19.90 Euro</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sommer in Potsdam</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 10:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass es Daniel Kehlmann mit seinem neuen Buch Ruhm aus dem Stand in die vorderen Ränge der Verkaufs-Charts geschafft hat, verwundert sicher niemanden. Regional Beachtung gefunden hat auch Andreas Maiers Sanssouci-Roman. Ein Roman über eine &#8211; wie es heißt &#8211; &#8220;ostdeutsche Provinzstadt&#8221;. Auch wenn sich die Potsdamer über diese Betitelung der brandenburgischen Landeshauptstadt kaum freuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-152" title="maier_sanssouci" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/2009/01/maier_sanssouci.jpeg" alt="" width="136" height="222" />Dass es <strong>Daniel Kehlmann</strong> mit seinem neuen Buch <strong>Ruhm</strong> aus dem Stand in die vorderen Ränge der Verkaufs-Charts geschafft hat, verwundert sicher niemanden. Regional Beachtung gefunden hat auch <strong>Andreas Maiers Sanssouci-Roman</strong>. Ein Roman über eine &#8211; wie es heißt &#8211; &#8220;ostdeutsche Provinzstadt&#8221;. Auch wenn sich die Potsdamer über diese Betitelung der brandenburgischen Landeshauptstadt kaum freuen werden: wir können ihn nur empfehlen &#8230;<span id="more-149"></span></p>
<p>&#8220;Oststadt&#8221; heißt die Fernsehserie, die der westdeutsche Regisseur Max Hornung in den Babelsberger Filmstudios drehte und in der fast jeder Potsdamer irgenwie schon einmal mitgespielt hat. Nun ist Hornung tödlich verunglückt und Christoph Mai, ein Bekannter Hornungs, ist nach Potsdam gereist, um dessen Nachlass zu orden.</p>
<p>Doch in Hornungs Haus kann Mai keinen klaren Gedanken fassen. Nicht nur, dass ihn mit Potsdam schmerzliche persönliche Erinnerungen verbinden &#8211; wer sind all die Leute, die in Hornungs Haus offenbar nach Belieben ein- und ausgehen? Das unter drückender hochsommerlicher Hitze liegende Potsdam scheint ausschließlich von illustren Personen bewohnt: der ökotant-hedonistischen Merle Johannsson und ihrem kleinen Sohn Jesus, dem skandalumwitterten Zwillingspärchen Heike und Arnold Meurer, dem russisch-orthodoxen Mönch Alexej, dem allwissenden &#8220;Baron&#8221;, dem König der Penner. Doch mitten im Sommerloch steigt der umstrittene Regisseuer wie aus dem Nichts zur kulturellen Ikone auf. Die Emotionen schlagen Wellen &#8230;</p>
<p>Worauf deutet das Andreaskreuz auf dem Buchcover hin? Auf einen echten &#8220;Andreas&#8221; Maier, auf eine Stadt als Bahnübergang (&#8220;Achtung! Hier kann man leicht überfahren werden!&#8221;) oder auf die SM-Sitzungen, die in einem Tunnelsystem unter Sanssouci stattfinden? &#8220;Sanssouci&#8221; &#8211; das Erbe des Alten Fritz: &#8220;Ohne Sorge&#8221; oder &#8220;Jeder nach seiner Facon&#8221;?</p>
<p>Andreas Maier hat einen atmosphärisch aufgeladenen Roman geschrieben, der das kulturelle Klima in einer ostdeutschen Provinzstadt aus den unterschiedlichsten Perspektiven darstellt. Auf der einen Seiten die vorwiegend aus dem Westen zugewanderten &#8220;Kulturschaffenden&#8221; &#8211; auf der anderen Seite die vorwiegend dem örtlichen Milieu entstammende Kulturverwaltung. Dann das wohlhabende Potsdamer &#8220;Kultur-Publikum&#8221;, die Bewohner von Neubausiedlungen und &#8220;Oststadt&#8221;-Darsteller, dazwischen anarchische Jugendliche. Ein Schmelztiegel, der überraschende Phänomene zeitigen kann.  Ein spannender Roman über die Durchdringung von Ost und West zwanzig Jahre nach der Wende.</p>
<p>Andreas Maier: <strong>Sanssouci.</strong><strong> </strong>Roman. Suhrkamp 2009, 19.80 Euro</p>
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		<title>Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 13:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich hätte gern so etwas wie Im Schatten des Windes &#8230;&#8221; &#8211; wie oft haben wir diesen Wunsch gehört. Nicht ganz einfach zu erfüllen, denn dieses Buch hat viele verschiedene Lese-Geschmäcker befriedigt.
Der neue Roman von Carlos Ruiz Zafón beginnt äußerst spannend &#8211; gleich auf den ersten Seiten begegnet man vielen charaktervollen Figuren.  Der junge David [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-105" title="zafon_spiel_des_engels" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/2008/11/spiel_des_engels.jpeg" alt="" width="167" height="280" />&#8220;Ich hätte gern so etwas wie <em>Im Schatten des Windes</em> &#8230;&#8221; &#8211; wie oft haben wir diesen Wunsch gehört. Nicht ganz einfach zu erfüllen, denn dieses Buch hat viele verschiedene Lese-Geschmäcker befriedigt.</p>
<p>Der neue Roman von <a href="http://www.carlosruizzafon.de" target="_blank">Carlos Ruiz Zafón</a> beginnt äußerst spannend &#8211; gleich auf den ersten Seiten begegnet man vielen charaktervollen Figuren.  Der junge David Martín ist in einer kleinen Bezirkszeitung das &#8220;Mädchen für alles&#8221;. Nebenbei betätigt er sich schriftstellerisch im Bereich der Schundromane. Als eines Tages der &#8220;große Rückseitenartikel&#8221; ausfällt, erhält er seine große Chance: Sechs Stunden hat er Zeit, eine Ersatzgeschichte zu schreiben. Er schreibt alles aus sich heraus &#8211; und gewinnt! Doch diese Wende ist nur der Anfang mysteriöser Ereignisse &#8230;</p>
<p>Wieder spielt der Roman in Barcelona, wieder geht es um Bücher, wieder ist ein junger Mann die Hauptfigur. Wollte Zafon an seinen ersten Roman anknüpfen oder möchte er uns sagen: Barcelona hat noch viele Geschichten zu erzählen!</p>
<p><strong>Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels</strong><strong></strong><strong>.</strong> S. Fischer Verlag, 24.95 Euro</p>
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		<title>Platz 1: &#8230; Der Turm!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 11:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Was F'hain liest]]></category>
		<category><![CDATA[buchpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau vierzehn Tage ist es her, dass Uwe Tellkamp den Deutschen Buchpreis erhalten hat. Und in der Tat  &#8211; Platz 1 bei SPIEGEL, Platz 1 bei &#8220;lesen und lesen lassen&#8221; &#8211; er hat die Umsätze des Buchhandels erhöht, ganz wie D. Kehlmann es vorausgesagt hat. Und die Gretchenfrage: Hat &#8220;Der Turm&#8221; den Preis verdient? 
Verdient [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau vierzehn Tage ist es her, dass Uwe Tellkamp den Deutschen Buchpreis erhalten hat. Und in der Tat  &#8211; Platz 1 bei SPIEGEL, Platz 1 bei &#8220;lesen und lesen lassen&#8221; &#8211; er hat die Umsätze des Buchhandels erhöht, ganz <a href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/index.php/2008/08/beitrag/2008/10/deutscher-buchpreis-grosereignis-in-sicht/" target="_self">wie D. Kehlmann es vorausgesagt</a> hat. Und die Gretchenfrage: Hat &#8220;Der Turm&#8221; den Preis verdient? <span id="more-73"></span></p>
<p>Verdient ja, wenn auch mit Abstrichen. Er hat den Buchhändlern im <a href="http://maps.google.de/maps?q=moravka&amp;ie=UTF8&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ll=49.613379,18.525696&amp;spn=0.203767,0.4422&amp;z=11&amp;g=moravka" target="_blank">Sommerurlaub</a> eine wirklich schöne Lektüre geliefert, schade nur, dass sich der Autor mitunter etwas im DDR-Kolorit verfangen hat.<br />
Trotzdem: Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>Häufig gekauft bei <strong>lesen und lesen lassen</strong> in der vergangenen Woche:</p>
<p>Platz 1 &#8211; Uwe Tellkamp: <strong>Der Turm </strong>(Rowohlt Taschenbuch Verlag)<br />
Platz 2 &#8211; Timo Parvela: <strong>Ella in der Schule </strong>(Hanser)<br />
Platz 3 &#8211; Peter Hoeg<strong>: Das stille Mädchen </strong>(Hanser)<br />
Platz 4 &#8211; Sven Regener: <strong>Der kleine Bruder </strong>(Eichborn Berlin)<br />
Platz 5 &#8211; Max Goldt: <strong>QQ </strong>(Rowohlt Taschenbuch Verlag)<br />
Platz 6 &#8211; Stefan Aust: <strong>Der Baader-Meinhof-Komplex</strong> (Goldmann Taschenbuch)<br />
Platz 7 &#8211; Ingo Schulze: <strong>Adam und Evelyn </strong>(Berlin Verlag)<br />
Platz 8 &#8211; Uli Hannemann: <strong>Neulich in Neukölln </strong>(Ullstein Taschenbuch)<br />
Platz 9	- Eckart von Hirschhausen: <strong>Die Leber wächst mit ihren Aufgaben</strong> (Rowohlt Taschenbuch Verlag)<br />
Platz 10	- Miriam Koch: <strong>Fiete Anders </strong> (Gerstenberg)</p>
<p>Wie sich der Friedrichshainer Lesegeschmack auf die <a href="http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_tag/schoener_lesen/die_radioeins_buecherliste_2.html" target="_blank"><strong>radioeins &#8211; Bücherliste</strong></a> auswirkt, das erfährt man wie immer Montags 18.20 Uhr auf RadioEins.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die &#8220;Blues-Messen&#8221; in der Samariterkirche 1979-1986</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits angekündigt ist bei uns nun ein neues Buch zur Friedrichshain-Geschichte verfügbar: &#8220;Zwischen Hass und Hoffnung. Die Blues-Messen 1979 bis 1986&#8243;, Robert-Havemann-Gesellschaft 2008, 19.80 Euro.  Was Dirk Moldt recherchiert hat, ist jedoch mehr als Lokalgeschichte &#8211; schließlich wurden die Blues-Messen in der Samariterkirche von Jugendlichen aus der ganzen DDR besucht. Akribisch hat der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-48" title="Zwischen Hass und Hoffnung" src="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/wp-content/uploads/2008/08/9783938857069.jpg" alt="Buch über die Blues-Messen in der Friedrichshainer Samariterkirche" width="117" height="165" />Wie bereits angekündigt ist bei uns nun ein neues Buch zur Friedrichshain-Geschichte verfügbar: <strong>&#8220;Zwischen Hass und Hoffnung. Die Blues-Messen 1979 bis 1986&#8243;</strong>, Robert-Havemann-Gesellschaft 2008, 19.80 Euro.  Was Dirk Moldt recherchiert hat, <span id="more-47"></span>ist jedoch mehr als Lokalgeschichte &#8211; schließlich wurden die Blues-Messen in der Samariterkirche von Jugendlichen aus der ganzen DDR besucht. Akribisch hat der Friedrichshainer Autor alle 20 Blues-Messen dokumentiert: Vorbereitung, Durchführung, Thematik, aber auch Aktionen und Reaktionen des MfS, innerkirchliche Diskussionen oder das Echo in anderen politischen Organisationen.</p>
<p>Wenngleich, wie der Autor in der Einleitung sagt, die Blues-Messen nach 1989 nicht vergessen wurden, sind sie doch bisher nur in verstreuten Texten oder fragmentarisch behandelt worden. Mit seinem Buch veröffentlicht er jetzt eine erstmals umfassende Arbeit zu diesem Thema, die gleichzeitig einen mehr als spannend zu lesenden Ausschnitt aus der Geschichte der (Berliner) DDR-Opposition in den frühen 80er Jahre darstellt.</p>
<p>Dirk Moldt:<strong> &#8220;Zwischen Hass und Hoffnung. Die Blues-Messen 1979 bis 1986&#8243;</strong>, Robert-Havemann-Gesellschaft 2008, 19.80 Euro, mit CD-ROM</p>
<p><a rel="attachment wp-att-48" href="http://www.lesen-und-lesen-lassen.de/index.php/2008/08/beitrag/2008/08/die-blues-messen-in-der-samariterkirche-1979-1986/attachment/9783938857069/"><br />
</a></p>
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