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Herzlichen Glückwunsch an …

… Mo Yan zum Literaturnobelpreis! Tatsächlich war er einer der Schriftsteller/innen, die bereits vor der Bekanntgabe im Gespräch waren. Obwohl der Autor in China nicht zum literarischen Untergrund gehört und sich nach eigener Auskunft auch nicht von Reglementierungen der chinesischen Behörden behindert sieht, hoffte das Nobelpreiskomitee wohl doch ein Signal in deren Richtung zu setzen.

Ein Literaturpreis ist oft auch ein Lob an Verlage. In unserem (deutschsprachigen) Fall ist es vor allem der Unionsverlag, der beharrlich Mo Yan in Taschenbuchausgaben veröffentlicht hat. So erst in diesem Frühjahr Die Schnapsstadt und zuletzt vor wenigen Wochen Der Überdruss.
Der Unionsverlag ist in unserem Laden einer der kleinen, aber langjährigen Begleiter. Neben seinem Stammprogramm – wir denken da zum Beispiel an die Bücher von Jean-Claude Izzo oder Leonardo Padura – sorgt er auch immer wieder für Überraschungen, in dem er interessante Titel wiederveröffentlicht und so für Leserinnen und Leser weiter bereit hält:  so Nigel Barleys Raupenplage oder die Krimi-(Neu)Entdeckungen Jörg Juretzka oder Rob Alef.
Unser Glückwunsch geht daher also nicht nur an Mo Yan, sondern auch an den Unionsverlag. Weiter so!

 

Mehr Bücher von Mo Yan

Die Sandelholzstrafe. Insel 2009 – 29.80 Euro reservieren

Die Knoblauchrevolte. Unionsverlag – 12.90 Euro reservieren

Das rote Kornfeld. Unionsverlag – 12.90 Euro reservieren

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