Archiv für März, 2010

März 23rd, 2010

Frankreich, England … und die Welt

Nach Frankreich entführt das Buch von Anne Weber. Unterhaltsam und auf ganz besondere Weise erzählt die Autorin indirekt ihr eigenes Schicksal: Eine Schriftstellerin und eine aufmüpfige Hauptfigur, die sich nicht für die schwierigen Szenen hergeben will. Märchenhaft und zugleich ganz real trifft die Prinzessin auf den Ritter mit dem Schloss  – irgendwo in Frankreich. Die reine Idylle. Doch unerfüllte Kinderwünsche lassen dieses spezielle Paar schnell zu einer toten Prinzessin und einen toten Ritter werden. Der verwandelte Ritter wird zum Halunken und es folgt: die Abrechnung. Spannend, ironisch, romantisch – und unromantisch zugleich.

März 23rd, 2010

Wir freuen uns …

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März 18th, 2010

Die Zitty, lesen & lesen lassen und der Leipziger Buchpreis

Die Zitty macht ja nun schon einige Tage fleißig Werbung für “lesen & lesen lassen” – da freut man sich doch! Unangenehm aufgestoßen sein, dürfte sie dagegen wohl Helene Hegemann. Wenngleich die Titelstory doch von ihr handelt – … hm, keine Ahnung: war ein Zitty-Artikel schon einmal derartig von Fußnoten übersät? Klar, ein dezenter Hinweis: Du sollst dich nicht fremden Eigentumes bedienen!

März 9th, 2010

Was Friedrichshain liest

Woche für Woche übermitteln wir unsere meistverkauften Bücher an RadioEins, damit dort die radioeins – Bücherliste erstellt werden kann. Eine Bücherliste jenseits der großen Bestsellerlisten, zusammengestellt von knapp fünfzehn Berlin-Brandenburger Buchhandlungen.

Was bei uns in der letzten Woche über den Ladentisch ging, waren natürlich die Neuerscheinungen des Frühjahrs, zahlenmäßig am stärksten waren dabei  die brandneuen Taschenbücher vertreten:

März 2nd, 2010

Lesung mit Kristof Magnusson

Kristof Magnusson: Das war ich nicht © 2009 Thomas Dashuber / Agentur Focus.

Meike: Meike hat keine Lust mehr, sich für Klimazonen eines Weinkühlschrankes interessieren zu müssen, besonderen Wert auf Produkte “aus der Region” zu legen und natürlich nur mit Himalaya-Salz zu salzen. Sie findet, ihre Freunde sind anders geworden, anders als früher. Über Nacht verschwindet sie einfach, weg von ihnen und weg von ihrem Freund, der nur noch einfarbige Bilder malt. Sie zieht hinter den Deich, hat sich dort ein Haus gekauft, eigentlich eine Bruchbude, die sie von ihrem nächsten großen Auftrag, der nächsten Übersetzung, bezahlen wird.